Velofahrer umschiffen Schiffchen

Die Technischen Dienste gestalteten den Eingang bei der Hofstrasse 3 neu. Die bepflanzten Metallschiffchen schirmen die Fahrradständer ab und machen den Eingangsbereich sicherer. Die Arbeit war vielfältig und machte Spass.

Die bepflanzten Metallschiffchen sind für Velofahrer ein gewolltes Hindernis. Direkt auf die Fahrradständer zufahren, quer durch den Eingangsbereich, ist nicht mehr so einfach. Besser geht’s aussen rum, die Strasse entlang. Ein Ziel der Neugestaltung, die Umlenkung der Velofahrer, ist damit erreicht. „Es ging um die Sicherheit. Die Velofahrer sollten nicht mehr mitten durch den Eingangsbereich fahren“, erklärt Kilian Hauptlin, Leiter Team Mobil. Zusätzlich schirmen die bepflanzten Schiffchen die Velos vom Eingang ab.

Die Neugestaltung war vor allem eine Arbeit für die Lernenden: Pflastersteine mit der Flex aus- und zuschneiden, Stromkabel verlegen, betonieren und den Pflanzen ein schönes Beet bereiten. „Die gesamte Arbeit hat Spass gemacht. Jedes Mal wenn ich vorbeigehe, sehe ich das Resultat“, erzählt Francesco Ruberti, Allrounder bei den Technischen Diensten. Der Weg zum Resultat war aber wortwörtlich steinig. Laut Kilian Hauptlin war es eine Herausforderung, die Pflastersteine für die Einfassungen zuzuschneiden: „Man musste natürlich erst messen und dann sehr präzise arbeiten.“ Und als Francesco Ruberti an einem Nachmittag die Steine wieder einsetzte, passte genau der allerletzte Stein nicht mehr. „Ausgerechnet bei diesem fehlte ein Stückchen“, erinnert er sich. Man habe dann einen anderen extra zugeschnitten.

Als die Schiffchen standen, folgte die Bepflanzung. Diese Arbeit gefiel Francesco Ruberti besonders: „Es war eine schöne Arbeit. “ Und das Ergebnis überraschte ihn. Er wusste zwar, wie die Schiffchen wirken würden. „Aber mit den Pflanzen sieht es doch schön aus. Ich denke, mit den Lichtern wird es schon bald noch schöner.“ Kilian Hauptlin plant bereits weiter. „Ich hätte es toll gefunden, hätte man effektiv Schiffchen gestaltet. Mit einem Segel oder so.“ Das sei vielleicht etwas für die Zukunft. „Mal sehen.“